Recht auf Ladung - UPDATE

Zuhause Laden ist in Einfamilienhäusern kein Problem.

 

In Mehrfamilienhäusern, als Mieter oder Besitzer einer Eigentumswohnung tut man sich da schwer. 

Ein Wallbox in der Tiefgarage zu installieren mag technisch möglich sein, die Zustimmung der anderen Eigentümer bekommen ist oft schwierig.

 

Daher möchte der Gesetzesgeber hier einiges ändern.

 

 

 Aktuell (September 2019) ist der Stand so: 

 

Zur Förderung der Elektromobilität möchten Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen den privaten Einbau von Ladestellen für Elektrofahrzeuge erleichtern. Mit einem Gesetzesantrag schlagen sie Änderungen im Mietrecht und im Wohnungseigentumsgesetz vor. Die Initiative wurde am 20. September 2019 im Bundesrat vorgestellt und anschließend in die Ausschüsse überwiesen,

 

Eigener Anspruch gegenüber dem Vermieter

 

Danach soll jeder Mieter einen Anspruch darauf haben, dass an seinem Stellplatz eine Ladestation eingebaut wird. Der Vermieter kann die Erlaubnis nur ausnahmsweise verweigern: Wenn er sich selbst verpflichtet, eine entsprechende Lademöglichkeit zu schaffen oder wenn sein Interesse am unveränderten Erhalt des Gebäudes überwiegt.

 

Einfache Mehrheit der Miteigentümer soll ausreichen

 

Um auch Wohnungseigentümern den Einbau von Ladestationen zu erleichtern, soll nach Ansicht der drei Länder künftig ein einfacher Mehrheitsbeschluss der Miteigentümer ausreichen. Bislang müssen nach dem Wohnungseigentumsgesetz alle Miteigentümer diesem Umbau am Gemeinschaftseigentum zustimmen.

 

Ähnlicher Vorstoß

 

Der Bundesrat befasst sich nicht zum ersten Mal mit dem Thema: Im Dezember 2017 hat er einen ähnlichen Gesetzentwurf beschlossen und dem Bundestag zugeleitet (BR-Drs. 730/17). Darin geht es zusätzlich noch um die Förderung des altersgerechten Wohnens. Der Bundestag hat den Vorschlag bislang noch nicht beraten.

 

Wie es weitergeht

 

Die Ausschüsse beraten den Gesetzesantrag der drei Länder in der letzten Septemberwoche. Sobald sie ihre Empfehlungen für das Plenum erarbeitet haben, kommt der Antrag zur Abstimmung auf die Plenartagesordnung.

 

UPDATE am 27.09.19: Die Ausschüsse haben empfohlen, dass das Gesetzt im Deutschen Bundestag zur Abstimmung vorgelegt wird.

 

UPDATE am 11.10.19: Der Bundesrat hat in seiner 981. Sitzung folgendes beschlossen: Der Gesetzentwurf wird nun über die Bundesregierung dem Bundestag zugeleitet. Dieser entscheidet, ob er den Vorschlag des Bundesrates aufgreifen will. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

 

Quelle: https://www.bundesrat.de/pk-top.html?id=19-980-08

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ChargeX bietet Starterkit an

Das Münchner Startup ChargeX bietet aktuell ein limitiertes Starterkit mit 4 Ladepunkten an.

 

Diese Ladelösung beinhaltet ein komplettes Lastmanagement für die 4 Wallboxen.

Das System ist aufgrund seiner innovativen Plug & Play Verbindung sehr leicht und kostengünstig zu installieren.

 

Das Starterkit wird aktuell für 3.499,00 € zzgl. MWSt. angeboten.

 

Das Starterkit kann hier reserviert werden.

Starterkit Aquädukt von ChargeX
Quelle: ChargeX
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ADAC-Test: Wallboxen

Test Wallboxen
Quelle: ADAC

Im August 2019 testet der ADAC zum zweiten Mal Wallboxen.

Testsieger sind die beiden (auch von uns immer wieder empfohlenen) günstigen Wallboxen:

 

Platz 1:

 

Note: 1.0: Heidelberger Home Eco

 

Link zur Detailseite

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Entwicklung Lastmanagement

Unser Lastmanagement für Ladestationen haben wir zusammen mit unserem Entwicklungspartner Lacon Embedded Systems GmbH in Karlsfeld bei München entwickelt.

Lacon hat jetzt eine eigene Seite auf deren Homepage erstellt in der unser Produkt und die Entwicklung beschrieben wird. Ein sehr lesenswerter Artikel.

Wir sind auch stolz, dass Lacon dies sogar auf seiner Startseite vorstellt.

Webseite Lacon Embedded Systems
Homepage www.lacon.de

Viele Details zu der Entwicklung des Lastmanagements findet sich auf dieser Seite.

 

Entwicklungspartner

Verantwortlich für das Gesamtprojekt ist die Lacon Embedded, die Entwicklungsschmiede der
Lacon Gruppe aus Karlsfeld bei München. 

  • Komponentenauswahl, Softwareprogrammierung, Qualitätssicherung und Gerätebau werden vor Ort realisiert.
  • Konzipierung und Aufbau der Leiterplatte orientieren sich an Robustheit und möglichst einfacher Umsetzung. 
  • Die Wege sind kurz, denn alle Platinen werden direkt nebenan im Lacon Hauptwerk bestückt, getestet und zum Endprodukt verarbeitet.
  • Das Produkt wurde in einem akkreditierten Labor auf elektromagnetische Verträglichkeit geprüft und zertifiziert.
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Artikel in der Süddeutschen Zeitung

EAutoLader in der Süddeutschen Zeitung
SZ vom 25.01.2019

Im Immobilienteil der Süddeutschen Zeitung vom 25.01.2019 durfte ich etwas zum Thema Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen erläutern.

Es ist ein guter und Artikel geworden und es gibt ihn auch online zu lesen.

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Günstige Ladestation von Heidelberg

Die Fa. Heidelberger Druckmaschinen lädt nun auch Autos, und zwar zu einem sensationell günstigen Preis und "Made in Germany"

Heidelberg Wallbox Home Eco
Quelle: Amazon

Hier der Text der Pressenotiz:

 

Heidelberg – Ladetechnologie made in Germany

Der Name Heidelberg steht für modernste Lösungen in der Printmedienindustrie. Ein entscheidender Erfolgs- faktor dabei ist die Elektronik. Der Fachbereich Industry setzt dieses langjährige Know-how in intelligente Anwendungen, wie beispielsweise zuverlässige und langlebige Ladesysteme für die eMobilität, um.

 

 

 Die Ladestation ist ausschließlich über Amazon erhältlich.

 

Einige weitere Infos und auch ein Video bei electrive.net.

 

Weitere Angaben zu der Ladestation finden sich auf unserer Detailseite.

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Ladekabel von Charge Amps

Auf der Messe eMove 360° in München habe ich das beste und kleinste 230V Ladekabel gesehen.

Es ist ein Ladekabel für die direkte Ladung an 230 V-Schuko  und der Typ 2 Dose am Auto.

Es hat ein dünnes Kabel, einen sehr kleinen "Brick" und einen Display im Stecker. Hier hat ein Designern wirklich alles gegeben.

Das Modell nennt sich RAY und hergestellt wird dies von der schwedischen Firma Charge Amps.

 

Leider gibt es das noch nicht auf dem deutschen Markt.

Aber der CEO Pontus Frohde hat mir erzählt, dass er sehr stark auf der Suche nach einem deutschen Vertriebspartner ist. 

Also falls jemand hier Kontakte hat, am besten bei Ihm melden.

info@charge-amps.com

Charge Amps Ray
Auf der Messe
Charge Amps Ray Mode2
Quelle: Hersteller
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Was wäre, wenn … es nur noch Elektroautos gäbe?

In der aktuellen Ausgabe des brand eins Magazins gibt es auf Seite 152 einen sehr guten Artikel zum Thema Elektromobilität. 

 

Der Autor Christoph Koch beschreibt hier das Szenario, wenn in Deutschland nur noch Elektroautos fahren würden.

 

Hier ein paar Zitate:

 

Aktuell wird etwa die Hälfte eines Barrels Öl für die Herstellung von Autokraftstoffen verwendet. Dafür gibt es dann keine Abnehmer mehr. Eine schlechte Nachricht für erdölexportierende Länder und eine gute für alle, die weniger von diesen Staaten abhängig sein wollen.

 

In jedem Fall werden aber die 40 Mrd. € an Steuereinnahmen wegfallen, die die Energiesteuer jedes Jahr einbringt.

 

Die Lebensdauer eines Elektromotors gilt ... als deutlich länger als die eines Benziners. Das hat wiederum zur Folge dass Elektroautos seltener verschrottet und neu angeschafft werden müssen.

 

Leider gibt es den gesamten Artikel noch nicht online.

 

Aber der Artikel ist, wie Brand eins generell, sehr lesenswert.

 

Das Heft kostet 10 € und kann man online bestellen.

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Günstige Ladestation von Webasto

Auf der IAA hat der deutsche Automobilzulieferer Webasto eine Reihe neuer Ladestationen vorgestellt.

Webasto PURE
Quelle: Hersteller

Hier der Text der Pressenotiz:

 

Die stationäre Ladestation Webasto Pure ist die Einstiegs-Wallbox und lädt mit Wechselstrom. Webasto Next ist zudem Netzwerk- und SmartHome-fähig. Webasto Life ist vor allem für gewerbliche Kunden interessant, denn sie erlaubt das Laden mit Gleichstrom und sichert so durchgehend hohe Leistung. Mit Webasto Go bietet das Unternehmen auch eine mobile Ladelösung. Die kompakte, transportable Ladelösung erlaubt das Laden unterwegs.

 

 

 

Zur Zeit ist nur das Einstiegsmodell auf der neuen Webseite https://webasto-charging.com verfügbar.

Zudem bietet der Hersteller auch einen Vorab-Check und einen Montageservice an.

Man sollte noch erwähnen, dass diese Ladestation in Deutschland gefertigt wird und auch bereits einen integrierten allstromsensitiven FI besitzt. Auch dies sind weitere Pluspunkte.

 

Verfügbar ist die Ladestation ab Oktober 2017.

 

Weitere Angaben zu der Ladestation finden sich auf unserer Detailseite.

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Reicht der Strom für die Elektormobilität?

Was wird passieren, wenn in Deutschland alle PKW elektrisch fahren?

 

Geht das Licht aus, bricht das Stromnetz zusammen oder brauchen wir 5 neue Atomkraftwerke?

 

Die Frage kann man mit ein wenig Recherche im Internet recht leicht beantworten:

 

Die Gesamtfahrleistung der Pkw belief sich 2016 auf insgesamt 625,5 Milliarden Kilometer (+1,1 % zum Vorjahr). Jeder Pkw fuhr dabei durchschnittlich 14.015 km (-0,4 % zum Vorjahr). 
Quelle: Kraftfahrtbundesamt
Der durchschnittener Verbrauch von Elektroautos beträgt: 18,3 kWh/100km
Quelle: heise.de
Die jährliche Stromproduktion in Deutschland beträgt: 
648 Mrd kWh =somit 648 TWh (Terawattstunden)
Quelle: Statistisches Bundesamt
Somit ergibt sich eine notwendige Steigerung der Stromproduktion von:
625.500.000.000 / 100 x 18,3 = 114.466.500.000 kWh = 114,5 Mrd kWh = 114,5 TWh = +17,7%
Aber:
In Deutschland wird Strom auch exportiert!
Der Stromexportüberschuss lag 2015 bei ca. 50 TWh = 50 Mrd kWh
Quelle: Fraunhofer Institut
Fazit:
Bis alle Autos in Deutschland elektrisch fahren, muss die Stromproduktion um 17,7% steigen. Wenn wir in Zukunft unseren Überschuss nicht exportieren, sondern selbst verbrauchen, liegt die Steigerung nur noch bei 9,9%.
Bis also alle Autos elektrisch fahren, müssen wir mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien unsere Stromproduktion um knapp 10% steigern.
Das wird kein Problem sein!
 
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