Keine erhöhte Brandgefahr durch Elektrofahrzeuge in Tiefgaragen

Nach einigen Medienberichten gab es durch die Feuerwehr ein eine eindeutige Stellungnahme zum Thema Elektroautos in Tiefgaragen.

Nach einem Brand eines Verbrenners in einer bayerischen Tiefgarage wurden diese anschließend für Elektroautos gesperrt. Daraufhin gab der leitender Branddirektor der Berufsfeuerwehr München Peter Bachmeier und überdies Vorsitzender des Fachausschusses “Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz” der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF) ist folgende Stellungnahme ab: 

“Aufgrund der aktuellen Berichterstattung in den Medien erscheint es wichtig zu betonen, dass selbstverständlich auch in Brand geratene Elektrofahrzeuge von den Kräften der Feuerwehr gelöscht werden können”

 

Bei einer baurechtskonform errichteten Garage steht das Abstellen sowie das Aufladen von Elektrofahrzeugen mit einer zertifizierten Ladeeinrichtung nicht im Widerspruch zu den geltenden Vorgaben des Bauordnungsrechts. Das Sperren einer Garage für alternativ angetriebene Pkw ist aus brandschutztechnischer Sicht deshalb nicht angezeigt. Durch die vom Gesetzgeber formulierten baurechtlichen Mindestanforderungen sind im Brandfall ausreichend sichere Garagen definiert worden. Hier sind die brandschutztechnischen Schutzziele – unabhängig von der in der Garage eingestellten Antriebsart – berücksichtigt und eingearbeitet.

Quelle: Feuerwehrmagazin

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Podcast zur Ladeinfrastruktur

In einer Welt voller Batterien, spielt das Laden eine wichtige Rolle - gerade bei Elektroautos.

Und während das Auto an der Ladestation steckt, nutzen Tobias Wagner und Lukas Bobinger die Ladeweile und sprechen über die Höhen und Tiefen der Ladeinfrastruktur. Ein Podcast wie ein guter Ladestopp: So kurz wie möglich, so viel wie nötig.

Gleich in Folge #1 durfte ich zu Gast sein und über das Laden in Wohnanlagen sprechen.

In Folge #1 dreht sich alles um das Laden in Wohnanlagen. Getreu dem Motto "Standzeit ist Ladezeit" eignet sich vor allem der nächtliche Stellplatz, um den Akku wieder voll aufzuladen. Damit wir dem komplexen Thema gerecht werden, haben wir uns geballtes Fachwissen durch unseren ersten Gast mit ins Boot geholt. Thomas Klug, Gründer und Geschäftsführer von EAutoLader, hat sich mit seinem Unternehmen auf die technischen und bürokratischen Hürden des Heimladens spezialisiert. Sein Leistungsangebot reicht von eigens entwickeltem Lastmanagement, über Planung und Beratung, bis hin zum Streitschlichter ;). Durch seine langjährige Erfahrung in der Wohnungswirtschaft und seine Begeisterung für Elektroautos bietet Thomas die besten Vorraussetzungen für ein interessantes Fachgespräch!

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Förderung privater Wallboxen

Ab dem 24.11.2020 fördert die KFW mit dem Förderprogramm 440 die private Ladeinfrastruktur mit 900€ pro Ladepunkt.

Mit dem Zuschuss Lade­stationen für Elektro­autos – Wohn­gebäude werden Lade­stationen an Stell­plätzen und in Garagen, die zu Wohngebäuden  gehören und nur privat zu­gänglich sind, gefördert.

 

Zu den geförderten Kosten gehören:

  •  Der Kaufpreis einer neuen Lade­station (z. B. Wallbox) mit 11 kW Ladeleistung  und intelligenter Steuerung 
  •  Die Kosten für Einbau und An­schluss der Lade­station, inklusive aller Installations­arbeiten

Jeder Ladepunkt wird mit 900,00 € bezuschusst.

 

Alle Infos zum Förderprogramm findet sich auf der Seite der KfW

 

Das Merkblatt zum Förderprogramm 440 enthält detaillierte Informationen zu der Förderung.

 

Auf dieser Seite findet sich auch die Liste der geförderten Wallboxen.

In unserer Übersicht der Wallboxen findet sich ebenfalls der Hinweis ob die Wallbox förderfähig ist, oder nicht.

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Videos zum Thema Laden

Ich kümmere mich seit 2 Jahren um Ladelösungen für Tiefgaragen. Ich habe dazu auch schon ein paar Vorträge gehalten. Einen Vortrag will ich jetzt in kleine Videos aufteilen.

Die ersten 4 Videos sind jetzt fertig, die nächsten folgen dann die nächsten Wochen.

Falls sich jemand also für Lastmanagement und Laden in Wohnanalgen interessiert, der kann sich diese ja mal ansehen.

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Pilotprojekt mit echten Elektroautos

In München wird aktuell viel unternommen, um die Mobilitätswende schnellstmöglich voran zu bringen. In der Wohnungswirtschaft sind hier die Wohnungsbau-Genossenschaften aktiv. Das Pilotprojekt von EAutoLader und der Isarwatt e.G. ist ein gelungenes Beispiel für eine einfache und pragmatische Lösung

Isarwatt bündelt alle Initiativen für die Energie- und Mobilitätswende von bereits 17 Wohnungsunternehmen in München und Oberbayern. Zusammen mit dem Carsharing-Anbieter „Stattauto“ wurden in einer Wohnanlage sieben Fahrzeugen stationiert, anfangs mit zwei Elektroautos. Als ein weiteres Elektroauto dazu kam, musste sichergestellt werden, dass die Leistung von Photovoltaikanlage und Hausanschluss für alle Verbraucher noch reicht. Es wurde ein Lastmanagement notwendig.

Michael Schabl, Prokurist von Isarwatt, war auf der Suche nach einer einfachen, zukunftssicheren und kostengünstigen Lösung für ein Lastmanagement:

„In vielen Bestandsgebäuden hat der Stromanschluss kaum Reserven, um auch noch Ladeeinrichtungen zu jeder Zeit zu versorgen. Wir machen uns auf die Suche nach einem einfachen Lastmanagement, das sicherstellt, dass ohne Änderung des Hausanschlusses z.B. nachts die E-Autos geladen werden. Es freut uns, dass wir nun die kostengünstige Lösung von EAutoLader testen können.“

 

EAutoLader bietet vom kompletten Konzept zur Errichtung von Ladeinfrastruktur bis hin zum Lastmanagement ein modulares Konzept für die E-Mobilität in Tiefgaragen an. Als Isarwatt bei EAutoLader nach einer Lösung für ein Lastmanagement anfragte, war das eine Chance ein Pilotprojekt mit vielen realen Ladevorgängen umzusetzen. Gemeinsam vereinbarten beide eine Installation mit zunächst vier Ladepunkte, die beliebig erweiterbar sind.

Das System von EAutoLader kommt ohne zusätzliche Hardware und ohne monatliche Mietmodelle aus, es erspart den Mitgliedern der Genossenschaft unnötige Kosten, daher ist es die ideale Lösung.

 

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Ladefragen

Es gibt viele allgemeine Fragen zum Thema Laden von Elektroautos.

Viele davon sind sehr gut und sehr fundiert auf der Seite

https://ladefragen.de

beantwortet.

Diese Seite sollte man sich unbedingt mal ansehen.

 

 Autor ist der Experte für das Laden von Elektroautos Mathias Dalheimer.

Er schreibt zu seiner Seite: 

 

Tanken kann jeder, aber das Laden von Elektroautos wirft Fragen auf. Ob es nun um die Wahl der besten Ladekarte oder die einfachste Lademöglichkeit daheim geht: Immer öfter beantworte ich Fragen aus dem Bekanntenkreis, oder auch online. Und da ich Wiederholung hasse gibts nun diese Webseite.

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2020: Drei Wünsche für die Elektromobilität

Wie kann ich einen Weihnachtsbaum aufladen?
Adapter Wallbox Typ 2 auf Christbaum

Wunsch Nr. 1 - eine Gesetzesänderung

Seit Jahren wurde über die Anpassung des WEG-Gesetzes und des Mietrechts diskutiert. Es gibt schon etliche gute Vorschläge, aber passiert ist noch nichts.

Wenn sich die Bundesregierung nun endlich durchringen kann, diese Gesetze anzupassen, ist das eine viel größere Förderung der Mobilitätswende als alle anderen Förderprogramme.

Mit dieser Änderung kann man 41% der Bevölkerung einfach eine Zugang zu Ladestationen ermöglichen.

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Eichrecht erfüllt

In den letzten Monaten wurde sehr viel über die Anforderungen von Ladelösungen zur korrekten Abrechnung des Ladestroms diskutiert. Die Vorgaben des deutschen Eichrechts sollen gewährleisten, dass eine ordentliche Abrechnung des Ladestroms erfolgt.

Leider ist der deutsche Gesetzgeber hier etwas über das Ziel hinaus geschossen. Anwenderfreundlich ist das alles leider nicht mehr. 

 

Auch wir haben für den Einsatz unseres Lastmanagements in Tiefgaragen von Wohnanlagen ein Konzept entwickelt mit dem die Abrechnung erfolgen kann. Ganz nach unserem Motto "einfach laden" haben wir versucht hier so simple wie möglich, ohne zusätzliche Komponenten, die Vorgaben zu erfüllen. 

 

Um uns hier rechtlich abzusichern, haben wir die Berliner Expertin für Eichrecht Frau Rechtsanwältin Dr. Katharina Boesche gebeten unser Konzept auf Konformität mit dem Eichrecht zu prüfen. 

 

In Ihrer umfangreichen Stellungnahme bestätigt Sie, dass alle Anforderungen an die Abrechnung von Ladevorgängen erfüllt sind.

 

Der von uns bewusst sehr einfach gewählte Ansatz wurde so geplant, dass wir hiermit trotzdem alle Vorgaben des Eichrechts erfüllen, ohne dass teure Hardware oder Verträge mit monatlichen Gebühren nötig sind. 

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Recht auf Ladung - UPDATE

Zuhause Laden ist in Einfamilienhäusern kein Problem.

 

In Mehrfamilienhäusern, als Mieter oder Besitzer einer Eigentumswohnung tut man sich da schwer. 

Ein Wallbox in der Tiefgarage zu installieren mag technisch möglich sein, die Zustimmung der anderen Eigentümer bekommen ist oft schwierig.

 

Daher möchte der Gesetzesgeber hier einiges ändern.

 

 

 Aktuell (September 2019) ist der Stand so: 

 

Zur Förderung der Elektromobilität möchten Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen den privaten Einbau von Ladestellen für Elektrofahrzeuge erleichtern. Mit einem Gesetzesantrag schlagen sie Änderungen im Mietrecht und im Wohnungseigentumsgesetz vor. Die Initiative wurde am 20. September 2019 im Bundesrat vorgestellt und anschließend in die Ausschüsse überwiesen,

 

Eigener Anspruch gegenüber dem Vermieter

 

Danach soll jeder Mieter einen Anspruch darauf haben, dass an seinem Stellplatz eine Ladestation eingebaut wird. Der Vermieter kann die Erlaubnis nur ausnahmsweise verweigern: Wenn er sich selbst verpflichtet, eine entsprechende Lademöglichkeit zu schaffen oder wenn sein Interesse am unveränderten Erhalt des Gebäudes überwiegt.

 

Einfache Mehrheit der Miteigentümer soll ausreichen

 

Um auch Wohnungseigentümern den Einbau von Ladestationen zu erleichtern, soll nach Ansicht der drei Länder künftig ein einfacher Mehrheitsbeschluss der Miteigentümer ausreichen. Bislang müssen nach dem Wohnungseigentumsgesetz alle Miteigentümer diesem Umbau am Gemeinschaftseigentum zustimmen.

 

Ähnlicher Vorstoß

 

Der Bundesrat befasst sich nicht zum ersten Mal mit dem Thema: Im Dezember 2017 hat er einen ähnlichen Gesetzentwurf beschlossen und dem Bundestag zugeleitet (BR-Drs. 730/17). Darin geht es zusätzlich noch um die Förderung des altersgerechten Wohnens. Der Bundestag hat den Vorschlag bislang noch nicht beraten.

 

Wie es weitergeht

 

Die Ausschüsse beraten den Gesetzesantrag der drei Länder in der letzten Septemberwoche. Sobald sie ihre Empfehlungen für das Plenum erarbeitet haben, kommt der Antrag zur Abstimmung auf die Plenartagesordnung.

 

UPDATE am 27.09.19: Die Ausschüsse haben empfohlen, dass das Gesetzt im Deutschen Bundestag zur Abstimmung vorgelegt wird.

 

UPDATE am 11.10.19: Der Bundesrat hat in seiner 981. Sitzung folgendes beschlossen: Der Gesetzentwurf wird nun über die Bundesregierung dem Bundestag zugeleitet. Dieser entscheidet, ob er den Vorschlag des Bundesrates aufgreifen will. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

 

Quelle: https://www.bundesrat.de/pk-top.html?id=19-980-08

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ChargeX bietet Starterkit an

Das Münchner Startup ChargeX bietet aktuell ein limitiertes Starterkit mit 4 Ladepunkten an.

 

Diese Ladelösung beinhaltet ein komplettes Lastmanagement für die 4 Wallboxen.

Das System ist aufgrund seiner innovativen Plug & Play Verbindung sehr leicht und kostengünstig zu installieren.

 

Das Starterkit wird aktuell für 3.499,00 € zzgl. MWSt. angeboten.

 

Das Starterkit kann hier reserviert werden.

Starterkit Aquädukt von ChargeX
Quelle: ChargeX
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